Indikatoren

Indikatoren sind statistische Zahlenreihen, die wirtschaftliche Entwicklungen aufzeigen und meist auf eine Größe mit der Basis 100 bezogen sind...

 

Beispiele für solche Indikatoren sind

Preise: Preisniveauveränderung, Arbeitsmarkt: Zahl der Arbeitslosen, Zahl der Erwerbstätigen, Arbeitslose in %, Zahl der offenen Stellen, Zahl der Kurzarbeiter, Jugendarbeitslosigkeit, Anteil der langfristigen Arbeitslosigkeit, Wirtschaftswachstum: Veränderung des BIP in % (real oder nominal), Außenwirtschaft: Import, Export, Veränderungsraten von Import und Export, Exportüberschuss, Handelsbilanz, Dienstleistungsbilanz, Übertragungsbilanz, Leistungsbilanz, Kapitalbilanz, Rohstoffpreise, terms of trade

im Unternehmensbereich: Erwartungen,Geschäftsklima,Auftragseingang, Produktion, Absatz, Lagerhaltung, Beschäftigungsgrad, Kapazitätsauslastung, Preise, Löhne, Gewinne, Volkseinkommen, Investitionen: Anlage-,Rationalisierungs- und Erweiterungsinbestitionen

im privaten Bereich: Konsumklima, Konsum, Einzelhandelsumsatz, Verbrauchervertrauen, Kaufkraft, Steuerbelastung, Abgabenquote, Sparfähigkeit, Ersparnisbildung, Sparneigung, Vermögensverteilung und -veränderung, Zukunftserwartungen

im staatlichen Bereich: Einnahmen, Ausgaben,Veränderungen von Einnahmen/Ausgaben, Nettokreditaufnahme, Staatsverschuldung, Zinslast, Steuerquote, Staatsquote, Subventionen, Strukturbeihilfen, staatliche Nachfrage

im Bereich des Geld-/Kapitalmarkt: Geldmenge, Zinsen, Wertpapierkurse (DAX, STOXX, Eurostoxx, NYSE, Nasdaq usw.)

langfristige Aufgabenstellung für das gesamte Kurshalbjahr:
Sammeln von aktuellen Datenmaterialien, die diesen Indikatoren zuzuordnen sind - nur so können Sie die konjunkturelle Lage Deutschlands und auch strukturelle Probleme erfassen