Boden

Die Böden stehen in engem Zusammenhang mit den geologischen Verhältnissen:
Im mittleren Drittel des Landkreises (Windsheimer Bucht und unterer Aischgrund bis Neustadt/Aisch) herrschen lehmige, tonige Böden vor, teilweise auch anmoorige und sandige Böden. Die Bearbeitung dieser schweren Böden ist schwierig, die Güte reicht von mäßig über mittel bis gut (v.a. entlang der Aisch - nacheiszeitliche Talfüllungen). Frankenhöhe und Steigerwaldhochfläche weisen dagegen wesentlich sandigere bzw. lehmig-sandige, auf alle Fälle aber viel nährstoffärmere Böden auf. Diese leichteren Böden ereichen nur mäßige bis mittlere Güte. Als beste Böden sind die (eiszeitlich geschaffenenen) Löß- und Lößlehmböden des Uffenheimer Gaus zu bezeichnen, die auf der deutschen Güteskala bis zm Maximalwert von 10 Ackerzahen reichen.

Bodengütewerte unter 33 zeigen, dass eine Nutzung wirtschaftlich nicht möglich ist. Dies spiegelt sich dann wiederum wider in der Karte der Waldverteilung: Denkt man sich den Landkreis ursprünglich volllständig bewaldet, so haben die Menschen zumindest in den letzten 2000 Jahren intensiv die günstigsten Lagen erschlossen und dabei entwaldet. Im Uffenheimer Gau findet sich prktisch kein Baum mehr auf den ausgeräumten Flren der Lößfläche. Dagegen liegen geschlossenen Waldflächen auf der Höhe von Steigerwald und Frankenhöhe (schlechte, nährstoggarme Bölden) bzw. an den Kanten der Stufen und an den Hängen von Steigerwald, Franeknhöhe und Vorderem Steigerwald (steiles Relief, schlechte und zudem dünne Böden/Abtragung!)